Leistungssteigerung JA, Ergebnisverbesserung NEIN.


Auch wenn das Ergbenis gerade nicht so toll ist, die Mannschaft hat auch ihre spaßigen Momente. Warum auch nicht?!

Am vergangenen Samstag war Nienburg der Austragungsort des zweiten Bundesliga Turniers der Standardformationen in der ersten Bundesliga. Nienburg – einer der Aufsteiger aus der zweiten Bundesliga – war erstmals Ausrichter eines Turniers der ersten Liga, aber nach eigenen Aussagen sehr erfahren in der Ausrichtung von Formationsturnieren der unteren Ligen. Und das war deutlich erkennbar. Mal abgesehen von der Größe der Tanzfläche, die mit 16×16 Metern eher ungewöhnlich ausgefallen ist, und die Größe der Halle an sich, war die Halle komplett ausverkauft, was sich an der Stimmung in der Halle bemerkbar machte. Tolles Publikum für alle beteiligten Mannschaften.

In der Vorrunde hatte das Los entschieden, der TCL hatte mit Startplatz acht als letzte Mannschaft das Vergnügen in den Wettbewerb einzusteigen. Eine Steigerung gegenüber der Stellprobe war zu erkennen, aber so richtig aus einem Guss tanzen, das war noch nicht erkennbar. Das wiederum hatte die Mannschaft selbst auch erkannt und der Kapitän Sergej Esau nahm diesen Umstand zum Anlass mal selbst deutliche Worte in der Kabine an die Mannschaft zu richten, noch bevor die Trainer in der obligatorischen Nachbesprechung auf die Defizite hinweisen konnten. Reinigende Gewitter sollen ja bekanntlich gut sein.

Maria Novikova, Geburtagskind mit dem Blick in die richtige Richtung. Leider hat´s mit dem eigenen Geschenk nicht geklappt.

Selten kommt es vor, aber es kommt vor, das am Turniertag auch andere Ereignisse als die des Turnierergebnisses gefeiert werden. Beispielsweise Geburtstage! Maria Novikova – Co Kapitänin und antreibende Kraft in der Mannschaft – durfte sich Ihren Geburtstag selbst gestalten. Nicht in der Form des Vorbereitens von Kaffeekränzchen oder Party machen – Nein! Früh aufstehen, Damen frisieren und Haare sprühen, Material schleppen, Tanzpartner  einfangen, Damen antreiben, Outfit korrigieren und und und … Aber Maria konnte/durfte sich auch selbst Ihr eigenes Geburttagsgeschenk machen. Ob es wohl gelingen wird?

Ein Blumengruß an das Geburtstagskind, und immer in den Farben der Kleider. Tolle Idee!!!!

Im Finale waren dieselben fünf Mannschaften vorhanden wie vor zwei Wochen in Ludwigsburg. Ludwigsburg durfte als zweit Mannschaft auf die Fläche. Das Opening und die erste Passage bis zum Ende des Wiener Walzers lief gut! Ab jetzt kommen die ersten Abschnitte mit den Höchstschwierigkeiten. Aufbau zur Achterreihe, die Achterreihe an sich und der Abschluss mit dem Doppel „V“ und dem WIND. Doch bereits beim Aufbau zur Achterreihe derselbe Patzer und den damit verbundenen Ungenauigkeiten in der Achterreihe. Erst im WIND hatte sich die Mannschaft wieder gefangen. Damit, und in ein paar anderen Passagen, war zu viel „Sand im Getriebe“ als das es einen Sturm auf die vorderen Plätze hätte geben können. Leider, aber da muss mehr kommen, zumal das Handicap zu Sechst zu tanzen mehr erfordert als nur einen Sicherheitsdurchgang zu tanzen.

Das Handicap mit 6 Paaren wiegt schwer

Am Ende konnte Maria ihr eigenes Geburtstagsgeschenk dann doch nicht in Empfang nehmen. Es blieb am Ende der vierte Platz wie in Ludwigsburg. Und auch an der Gesamtreihenfolge hat sich nichts geändert. Zwar war eine Leistungssteigerung zu erkennen, eine Verbesserung des Ergebnisses blieb aber aus. Dies wird dann wohl auf in zwei Wochen verschoben, wenn sich die Liga in Göttingen erneut zum Wettkampf trifft. Wie sagte Maria noch so treffen „Aufgeber gewinnen NIE, Gewinner geben NIE auf!“. Sie weis wovon Sie spricht.

Das Gesamtergebnis

1. TSC Schwarz-Gold d. ASC Göttingen 1846 1-1-2-1-1-1-1
2. Braunschweiger TSC 2-2-1-2-2-2-2
3. TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg 3-3-5-3-3-5-3
4. 1. TC Ludwigsburg 4-4-3-4-4-3-4
5. TSC Blau-Gold Nienburg 5-5-4-5-5-4-5
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6. TSA des TSV Bocholt von 1867/1896 6-6-6-6-6-7-6
7. Tanzclub Bernau 7-7-8-7-7-6-7
8. FG Hofheim/Friedberg/Gießen 8-8-7-8-8-8-8