1.Bundesliga: A-Standardformation zeigt auch in Oldenburg wieder perfekten Auftritt


Schon wieder unangefochten vorn! Hoffentlich gehen uns die Superlative nicht aus, denn immerhin gibt es ja noch drei Bundesligaturniere!

Standardformation in OldenburgAm Samstag, 23. Januar in Oldenburg war es wieder soweit: Die A-Standardformation schwebte vor rund 400 Zuschauern mit „Kontraste“ souverän übers Parkett in der Sportarena der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und tanzte unangefochten auf Platz eins. Die Wertung wie schon zwei Wochen zuvor in Ludwigsburg Spitze: sieben Mal die Eins! Trainer Norman Beck: „Wir haben sowohl das Publikum als auch die unparteiischen Wertungsrichter in den Bann gezogen.“

Wie die Mannschaft die Anreise und den Wettkampftag erlebt hat, hat sie uns berichtet:

Los ging es am Freitag, 22. Januar um 13 Uhr mit dem Mannschaftsbus vom Tanzsportzentrum nach Oldenburg. Rechtzeitig vor dem angekündigten Eisregen in dieser Region kam die Mannschaft nach neunstündiger Busfahrt im Hotel an. Nach kurzer Nacht ging es am frühen Morgen für die Damen schon wieder los. Haare frisieren, schminken etc. Um 15 Uhr dann die Stellprobe. Nicht alles lief so glatt wie in den vergangenen Wochen. Unkonzentriertheiten hatten sich eingeschlichen. Lag es an der langen Busfahrt? „Es ist schwer, sich immer wieder zur Ordnung zu rufen, zumal der Turniertag mit über zwölf Stunden sehr lange dauert“, so Maria Novakova, die mit Ihrem Partner Dominik Kirchniawy das Frontpaar der Mannschaft darstellen. Und auch Patrick Rietl, Mannschaftskapitän des Weltmeisters, geht sehr selbstkritisch mit sich und der Mannschaft ins Gericht. „Die Vorrunde entsprach nicht unserer Leistung und unserem eigenen Anspruch. Da muss im Finale mehr getan werden. Wir greifen nicht an, sondern verteidigen. Auch wenn dies momentan nur gegenüber unserem eigenen Anspruch gilt.“

Standardformation in Oldenburg_Während des Finaldurchgangs konnten die Trainer Norman und Dagmar Beck ihre Schützlinge in der von ihnen geforderten Konzentration sehen. Harmonie, Gleichklang und präzise Umsetzung der verschiedenen Charaktere der Tänze verliehen „Kontraste“ den gewohnten Glanz.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Tabellenplatz lieferten sich die Mannschaften des Braunschweiger TSC und des TSC Schwarz-Gold Göttingen. Braunschweig konnte zwar erneut den zweiten Platz verteidigen, aber die Verfolger aus Göttingen rücken näher.

Unsere Tänzerinnen und Tänzer ficht das nicht an. Sie sind wahrlich weltmeisterlich unterwegs, auch wenn der vermeintlich so wichtige Heimvorteil entfällt. Wir wünschen ihnen, dass sie diese Leistung in den kommenden Turnieren ebenfalls abrufen können – schon deshalb, weil wir weiter jubeln wollen!

Zunächst heißt es am 6. Februar wieder Daumen drücken, dann geht es in Göttingen weiter.

Die Ergebnisse:

1. TC Ludwigsburg, 1111111
2. Braunschweiger TSC A, 3223232
3. TSC Schwarz-Gold Göttingen A, 2332323
4. TSC Rot-Gold Casino Nürnberg A, 4444445
5. T.C.H. Oldenburg A, 5555554
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6. Rot-Weiß-Club Giessen A 6 7 6 6 6 6 6
7. Rot-Weiß Klub Kassel A 7 6 7 7 7 7 7
8. TSG Terpsichore TSA Friedberg A 8 8 8 8 8 8 8

Fotos: Jürgen Kersting